
Für klinische Kooperationspartner
Die folgenden Informationen dienen dem Überblick über unser Versorgungsprofil für klinische Kooperationspartner des Case- und Überleitungsmanagements und des Sozialdienstes.
Wir verfügen aktuell über zwei freie Plätze in unserer Intensivpflege Wohngemeinschaft auf unserem historischen Vierseitenhof in Nössige.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter der 0173/6347073 und unter info@yemaya-care.de
Innovativer Versorgungsrahmen
Unterstützung einer ganzheitlichen Lebensführung, auch mit Beatmung und umfassendem Krankheitsgeschehen. Im Mittelpunkt steht die psychodynamische Beziehungsgestaltung mit pflegetherapeutischen Mitteln. Integration von entspannungs-, musik- und gestaltungstherapeutischen Elementen in den Versorgungsablauf. Wahrnehmungsförderung durch Kreative Körperarbeit und sensorisch-stimulierende Versorgungskonzepte.
Frühzeitige Integration in den Versorgungsprozess
Nahtloser Übergang in die außerklinische Versorgungsstruktur durch frühzeitige Klärung des Versorgungsbedarfs bereits während des klinischen Aufenthalts. Strukturierter Kennlernprozess (Detaillierte Vorstellung der Aufbau- und Ablaufstruktur der Wohngemeinschaft, Zielvorstellungen zur Alltagsgestaltung, Aufklärung und Hilfestellung zu Kernthemen wie Patientenverfügung, Notfall- und Krisenmanagement).
Dynamischer Versorgungsansatz
Die Yemaya Care GmbH stellt neben der Etablierung einer strukturierten Alltagsarchitektur vor allem einen dynamisierten Versorgungsrahmen für klinisch anspruchsvolle Settings in rehabilitativer, als auch palliativer Grundausrichtung.
Rehabilitativer Versorgungsansatz. Unterstützung langfristiger somatischer Rehabilitationsprozesse und bedürfnisnaher mentaler Stabilisierung, auch in Verbindung mit kreativer Körperarbeit, täglichen Aufenthalten im Freien und tiergestützten Begegnungsmöglichkeiten.
Palliativer Versorgungsansatz. Versorgung von beatmeten Patientinnen und Patienten, die sich nah, oder sehr nah am Lebensende befinden. Phasengerechte Unterstützung bei der Trauer- und Trennungsarbeit.
"Neurosensitive" Versorgung von Menschen mit apallischem Syndrom
Integration von entspannungsfördernden Versorgungselementen
zur Senkung der Stressbelastung und Förderung der Sinneswahrnehmung (Verwendung von Snoezelen-Elementen, Dialog-Aufbau nach Zieger, Mobilitätsfördernder Pflegeintervention/MfP).
Vertiefende Biographiearbeit in Kooperation mit Zu- und Angehörigen zur Nachbildung eine bedürfnis- und gewohnheitsnahen Versorgungsarchitektur, insbesondere für ein kommunikativ stärker verinseltes Patientenkollektiv (dezidierte Einbindung von Lieblingsmusik, präferierten Gerüchen und Geschmäckern, Integration von Wärme und Kälteanwendungen, Verwendung vibratorischer Auflagen, Steigerung der Körperwahrnehmung durch Gewichtsdecken und umrahmende Positionierungstechniken)
Ergänzendes Konzept für Angstpatienten
Vermittlung von Bewußtseinstechniken zur Stressreduktion in medizinischen Krisen und mentalen Belastungssituationen. Langfristige Entspannungsförderung und Resilienzsteigerung durch Snoezelen-Anwendungen, die zur Persönlichkeit und den Bedürfnisse unserer Bewohner passen, sowie durch tägliche Aufenthalte im Freien und tiergestützte Begegnungsmöglichkeiten.
Überdurchschnittlicher Qualifikationsgrad
Team aus zertifizierten Experten für Palliative Care (DGB), Außerklinische Intensivpflege (DIGAB/KNAIB), Wachkoma (BAWIG); Wundmanagement (ICW), Pflegeberatern und Praxisanleitern. Ökotrophologische, entspannungs- und musiktherapeutische Zusatzqualifikationen.
Hohes klinisches Prozessbewusstsein
Unser Team besteht zu über zwei Dritteln aus Fachkräften der Krankenpflege mit langjähriger stationärer Expertise, um ein sensibles Screening zur Früherkennung therapeutischer Adaptionsbedarfe und Exazerbationen zu gewährleisten.
Systemischer Begleitungsansatz
Übernachtungsmöglichkeiten für Zu- und Angehörige. Beratungsleistungen bereits in der Klinik zu allen versorgungsrelevanten Themen. Einladung zum „Runden Tisch“: Regelmäßiger Austausch über Themen wie Trauerbewältigung, Trennungsarbeit, Umgang mit mentalen Belastungen etc. Vermittlung kontaktintensiver und resonanzfördernder Begegnungsmöglichkeiten, insbesondere in der Beziehungsgestaltung zwischen Angehörigen und Menschen mit apallischem Syndrom.